Wichtige Hinweise zur LX2-Kurvenbearbeitung

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Hinweis
Die Präzision bei der Bearbeitung von gekrümmten Oberflächen kann je nach Materialform, Oberflächenbeschaffenheit und Messbedingungen variieren. Für optimale Ergebnisse stellen Sie sicher, dass das Material vor der Bearbeitung fest fixiert und korrekt vermessen ist.

Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten Punkte, Einschränkungen und empfohlenen Vorgehensweisen für die Verwendung des LX2 bei der Bearbeitung von gekrümmten Oberflächen.

Empfohlene Oberflächentypen

Die Bearbeitung von gekrümmten Oberflächen funktioniert am besten bei:

  • Glatten zylindrischen Oberflächen
  • Sanft gekrümmten Objekten
  • Stabilen Materialien mit gleichmäßiger Geometrie

Die Funktion arbeitet möglicherweise nicht gut bei:

  • Hoch reflektierenden Oberflächen
  • Weichen oder instabilen Materialien
  • Scharfen Kurven oder steilen Winkelübergängen

Wichtige Hinweise zur Bearbeitung gekrümmter Oberflächen

(1) Fixierung des Materials

Der LX2 misst gekrümmte Oberflächen, indem der Distanzsensor das Material physisch berührt. Dabei kann es vorkommen, dass sich das Material bei Kontakt verschiebt, was zu falschen Messwerten, ungenauer Modellierung oder fehlerhaften Gravurergebnissen führen kann.

Bitte fixieren Sie das Material vor der Messung und Bearbeitung mit Klebeband oder Klemmen fest.

(2) Ablösen des Distanzsensors während der Messung

Der Distanzsensor misst die Materialoberfläche durch physischen Kontakt und ist magnetisch befestigt, um eine Interferenz mit dem Lasermodul zu vermeiden. Bei Kontakt mit gekrümmten Oberflächen kann es jedoch passieren, dass der Sensor sich löst oder verschiebt.

In diesem Fall zeigt die LDS-Software eine Aufforderung zur erneuten Montage des Sensors an.

Beachten Sie, dass der Sensor bei der Messung gekrümmter Oberflächen Einschränkungen hat und versagen kann, wenn der lokale Oberflächenwinkel etwa 15° überschreitet.

Wenn der Sensor während der Messung abfällt, kann das Modellierungsergebnis unvollständig oder verzerrt sein.

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(3) Optimale Auswahl der Messdichte

Bei der Messung oder Modellierung gekrümmter Oberflächen ist die Wahl einer angemessenen Anzahl von Messreihen und -spalten wichtig. Eine höhere Messdichte liefert ein genaueres Oberflächenmodell, erhöht jedoch auch die Messzeit.

  • Für einfache zylindrische Objekte ist in der Regel eine geringere Messdichte ausreichend.
  • Für unregelmäßige oder sehr detaillierte Oberflächen wird eine höhere Messdichte empfohlen.

Allgemein erfordern größere und komplexere Oberflächen mehr Messreihen und -spalten, um präzise Modellierungsergebnisse zu erzielen.

Eine zu geringe Messdichte kann bei komplexen Oberflächen zu ungleichmäßiger Gravurtiefe oder verzerrten Mustern führen.

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(4) Bearbeitungszeit bei gekrümmten Oberflächen

Die Bearbeitung von gekrümmten Oberflächen ist im Allgemeinen langsamer als die Bearbeitung von ebenen Flächen. Während die Bearbeitung ebener Flächen hauptsächlich Bewegungen entlang der X- und Y-Achsen erfordert, sind bei gekrümmten Oberflächen häufige Höhenanpassungen entlang der Z-Achse notwendig.

Diese zusätzliche Bewegung verringert die Gesamtbearbeitungsgeschwindigkeit.

Hinweis 
Bei komplexen gekrümmten Oberflächen können leichte Abweichungen in der Gravurtiefe auftreten. Dies gilt als normal.

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